Agrardiesel

Für das Verbrauchsjahr 2018 sind folgende Unterlagen einzureichen:

1) Agrardieselantrag (Abgabefrist 30.09.2019)

Variante 1: handschriftlich - mit Formular 1140 oder 1142 (verkürzter Antrag)

 

Variante 2: Online - Link (1140 kompletter Antrag; 1142 vereinfachter Antrag)

 

Anschrift für den Versand:

Hauptzollamt Landshut
Postfach 1632
94006 Passau

 

2) Meldung nach der Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (Abgabefrist 30.06.2019; bitte dazu die unten stehende Information beachten!!)

Ab dem Entlastungsjahr 2018 nur noch online möglich - Link (Formular 1462 bzw. 1463; zuvor Registrierung mit einem Benutzerkonto)

 

Information: Wie beinahe jedes Jahr ändern sich auch für das Entlastungsjahr die Formalien zum Agrardieselantrag 2018. Neu ist die Meldung nach der Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (EnS-TransV), die bisher mit den Formularen 1462 bzw. 1463 erfolgte. Ab dem 12.01.2019 ist die elektronische Datenübermittlung verpflichtend!  https://enstransv.zoll.de

(Unabhängig davon, dass die Papieranträge derzeit noch auf der Internetseite des Zolls zu finden sind.) https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verbrauchsteuern/Energie/Beihilferechtliche-

Vorgaben/Transparenzpflichten/Elektronische_Datenuebermittlung/elektronische_datenuebermittlung_node.html . Spätester Termin zur Meldung bleibt wie bisher der 30.06. des jeweiligen Jahres.

Die Meldung im Erfassungsportal setzt eine vorherige Registrierung mit Einrichtung eines Benutzerkontos des jeweiligen Antragstellers voraus, d.h. um der Anzeige- und Erklärungspflicht (Bisher 1462 bzw. 1463) künftig gerecht werden zu können, muss dies rechtzeitig vor der Abgabe der

Erklärung erfolgen. Für die Einrichtung des Benutzerkontos ist es notwendig, dass Internet verfügbar ist und eine Emailadresse vorhanden ist. Erst nach Prüfung des Registrierungsantrags durch den Zoll wird der Zugang freigeschalten, dann ist die Nutzung des Portals möglich.

Im Vorgriff auf eine Vereinfachung, welche bereits im Gesetzgebungsverfahren ist, aber frühestens zum 01.09.2019 in Kraft treten wird, prüft derzeit das Bundesfinanzministerium, ob diese Vereinfachungen bereits für die laufende Antragsstellung zur Anwendung kommen kann.

Daher empfiehlt die Generalzolldirektion den MR-Mitgliedern zunächst das erste Quartal 2019 abzuwarten. Je nach Ausgang der Prüfung entscheidet sich dann im zweiten Quartal 2019, ob die Meldung bis zum 30.06.2019 erfolgen muss, oder ob die Meldepflicht bis zu einer Meldeschwelle (derzeit 200.000 Euro je Befreiungstatbestand) gänzlich entfallen kann.

Der Agrardieselantrag kann unabhängig davon natürlich bereits jetzt abgegeben werden.